Altern, Altwerden und Altsein

Das Thema des Alterns, Altwerdens und Altseins beschäftigt die Menschen seit undenklichen Zeiten. Waren ewige Jugend und Unsterblichkeit Kennzeichen der Göttinnen und Götter der antiken Welt, so war es das Schicksal der Menschen, zu altern und zu sterben.

Die Geschichtsforschung hat sich dem Alter von drei Seiten genähert:

  • Die Kulturgeschichte des Alters analysiert Wahrnehmungen und Bewertungen des Alters, Altersrollen, Bilder und Stereotypen des Alterns.
  • Die Sozialgeschichte hingegen untersucht Lebensformen und Lebenslagen, Praktiken alter Menschen in Familie und Gesellschaft sowie Institutionen, die Rahmenbedingungen für das Leben im Alter schaffen. Dort geht es unter anderem um die Zusammenhänge zwischen Alter und Ruhestand sowie die Entstehung unserer Renten- und Pensionssysteme.
  • In enger Verbindung zu diesen beiden Perspektiven steht die historische Bevölkerungsgeschichte. Sie gibt Auskunft über Lebenserwartung, Sterblichkeit und Altenanteile während der einzelnen Epochen.

Aus diesen verschiedenen Blickrichtungen beleuchten wir  im ersten Kapitel von Die Alten 3.0 das große Thema des Alterns, Altwerdens und Altseins. Möglicherweise geht es Ihnen ja wie uns: Dass wir uns über das Altwerden und Altsein, über die Geschichte des Alterns oder die Gründe für die soziale Stellung der Alten bislang nur oberflächlich Gedanken gemacht haben und teilweise erschreckend wenig wussten. Dabei geht es uns doch so direkt an.

Einige Ausschnitte aus dem Buch und weitere Sichtweisen wollen wir daher auch auf unserer Webseite veröffentlichen und damit hoffentlich zu Reflektionen und Diskussionen anregen.

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