Seniorengenossenschaften

Mit ihrem Song „When I´m Sixty-Four“ fragten sich die Beatles 1967 ganz persönlich, wie sie wohl im Alter leben und wer sich um sie kümmern wird.

Fünfzig Jahre später ist damit eine der größten aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beschrieben. Demographischer Wandel wie gestiegene Wünsche nach einem individuell bestimmten Lebensstil bis ins hohe Alter verlangen neue Konzepte des Mit- und Füreinanders von Seniorinnen und Senioren.

Seniorengenossenschaften sind dabei ein interessanter Lösungsansatz sein.

Doch was sind Seniorengenossenschaften eigentlich genau? Hierbei handelt es sich um Zusammenschlüsse von Menschen, die sich gegenseitig im Alltag unterstützen möchten, damit ihre Mitglieder möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld (der Wohnung, dem Haus) verbleiben können. Seniorengenossenschaften sind dabei eine Ergänzung des Angebots professioneller Anbieter und kein Ersatz. Sie vervollständigen die etablierten Formen sozialer Dienste und kommunaler Daseinsvorsorge durch Elemente Bürgerschaftlichen Engagements.

Prof. Dr. Doris Rosenkranz von der Technischen Hochschule Nürnberg hat Ende 2015 eine erste umfassende empirischen Analyse der bestehenden Seniorengenossenschaften in Deutschland vorgelegt und ist derzeit mit Vorträgen unterwegs. An Beispielen der Praxis erläutert sie erfolgreiche Strukturen und Aufgaben-Portfolios sowie Motive für die Gründung und den Betrieb dieser aktuellen Form gegenseitiger und verbindlicher Unterstützung.
http://www.beltz.de/produkt_produktdetails/14828-seniorengenossenschaften.html

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